Es ist der 29. Oktober 1959. Asterix wirft seinen ersten Blick aus einem Comicpanel der französischen Wochenzeitschrift Pilote, die bald den Untertitel "Die Zeitschrift von Asterix und Obelix" erhält. Neben ihm bevölkern noch eine Reihe anderer Comic-Helden die Wochenzeitschrift, u.a. die berühmten, von Albert Uderzo und Jean-Michel Charlier geschaffenen Tanguy und Laverdure, die Ritter des Himmels.

50 Jahre später, im Jahr 2009 n.Chr., behaupten die wildesten Gerüchte, Asterix selbst habe den Flugschein gemacht! Ist das lediglich ein Gerücht, das in den Gängen des römischen Senats von dem lieben alten Julius Cäsar verbreitet wurde, oder gar eine neue Schrulle der Unbeugsamen Gallier?

Keins von beiden! Es ist nämlich ein ganz besonderer Film, der zeigt, wie sich zwei Institutionen heute begegnen! Die Patrouille de France (Galliens?) huldigt dem berühmtesten aller Gallier anlässlich seines fünfzigjährigen Jubiläums. Gleichzeitig ist das ein Beweis dafür, dass Asterix endgültig seine Angst überwunden hat, der Himmel könne ihm auf den Kopf fallen!

Regisseur ist Eric Magnan, der bereits für die fantastischen Luftaufnahmen des Films Les Chevaliers du Ciel und den Kurzfilm Le Bal des Aigles zuständig war; das erstaunliche Finale dieses Films können Sie hier anschauen.

Kommentar von Oberst William Kurtz und Kommandant Frédéric Solano von SIRPA Air bei der Pressekonferenz vom letzten Donnerstag: "Die letzte Figur ist besonders schwierig auszuführen!" Und Julius Cäsar, der sich natürlich nicht verkneifen konnte, auch etwas dazu zu sagen, hält seine Überraschung nicht zurück: "Veni, vidi, und ich trau meinen Augen nicht!"

Eine wunderbare Huldigung an Asterix, aber auch an Albert Uderzo, der von der Luftfahrt begeistert ist und zugibt, er sei sehr bewegt, dass die beste Flugstaffel der französischen Luftwaffe sich selbst eingeladen hat, bei der Geburtstagsfeier für seine Figur mitzuwirken. So schaut man die berühmten Flügel am Helm von Asterix, und auch die unzähligen Römerpatrouillen, die mit Zaubertrankschlägen in den Himmel katapultiert werden, mit ganz anderen Augen an...