Presseschau

Mittwoch, Dezember 28 2011

Asterix-Ausstellung im Land der Goten

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Seit über 40 Jahren ist Deutschland ein toller Gastgeber für Asterix und seine Freunde. Die Verkäufe der deutschen Ausgabe stehen denen der französischen in nichts nach. Mit der Ausstellung Asterix & Die Kelten im Weltkulturerbe Völklinger Hütte (bei Saarbrücken) liefern die Nachfahren der Goten nun neue Beweise für Ihre tiefe Verbundenheit zu dem berühmtesten der Gallier.

Seit Samstag, den 17. Dezember 2011 und noch bis 9. April 2012, sind in der einzigartigen Kulisse der Gebläsehalle insgesamt über 300 Ausstellungsstücke zu sehen. Die Exponate aus der gallo-römischen Epoche und der Zeit des Gallischen Krieges treten in einen faszinierenden Dialog mit Asterix-Zeichnungen und Szenarien.

Extra für die Schau haben Albert Uderzo und Goscinny Anne ihre persönlichen Archive geöffnet. So zeigt die Ausstellung die größte jemals gezeigte Sammlung von Faksimiles der Asterix-Zeichnungen und Szenarien. Die Zeichnungen werden in ihrem ursprünglichen Format gezeigt, viel größer also, als sie in den gedruckten Alben zu sehen sind. Die von Albert Uderzo gezeichneten und getuschten Illustrationen faszinieren ebenso wie die originalen Arbeitsutensilien von René Goscinny: Zum Beispiel die Schreibmaschine, auf der Goscinny die ersten 24 Asterix-Alben verfasste... Sie liefern einen tollen Einblick in den Schaffensprozess, aus dem letztlich die Abenteuer des kleinen Galliers mit dem geflügelten Helm entstanden sind.

Nicht zu vergessen: am Ende der Ausstellung befindet sich eine sehenswerte Bildergalerie mit den besten Parodien auf berühmte Gemälde sowie großformatige, auf Leinwand gezogene Auszüge aus den Asterix-Alben. Die spinnen, die Museen!

Zudem werden zwei Schmuckstücke aus dem Jahre 1959 n. Chr. als Faksimiles präsentiert: die handschriftlichen Notizen von René Goscinny, auf denen erstmals der Namen der beiden Helden auftauchten, sowie die ersten Asterix-Skizzen von Albert Uderzo.

Asterix & Die Kelten
Eintrittspreise - Ermäßigt: 10,00 € (für Gruppen ab 15 Personen, bei gebuchter Gruppenführung), Normal: 12,00 €, Kinder und Jugendliche im Klassenverband: 3,00 €, Kinder unter sechs Jahren: Eintritt frei
Besucherservice : Tel. +49 (0) 6898 / 9100100 - Fax +49 (0) 6898 / 9100111
visit@voelklinger-huette.org - www.voelklinger-huette.org

Montag, Dezember 26 2011

Asterix und der Schulanfang in Mantes

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"Unsere Vorfahren, die Gallier ..." das lernen so ziemlich alle unsere kleinen Franzosen im Laufe ihrer Schulzeit. Alle? Nicht ganz, denn in Mantes-la-Jolie, in der Nähe von Lutetia, sind die Gallier auch heute noch sehr präsent. Es ist erst einige Tage her, da wurde die dortige Schulbibliothek namens "Albert Uderzo" mit einen neuen Beschilderungs- und Orientierungssystem ausgestattet, das an Asterix und seine gallischen Freunde, aber auch an Pitt Pistol und Umpah-Pah erinnert.

Fünf Jahre nachdem er der Einrichtung seinen Namen gab, kam Albert Uderzo am 10. Dezember höchstpersönlich um die Bibliothek im neuen Asterix-Design zu eröffnen… Die Bibliothek ist reich ausgestattet mit, wie sollte es anders sein, allen Abenteuern von Asterix.

Und die Party in Mantes-la-Jolie ist noch nicht vorüber: Die Mediathek Duhamel zeigt noch bis zum 10. Januar eine kostenlose Ausstellung zu Umpah-Pah (der derzeit ein Comeback im französischen Buchhandel erlebt). Präsentiert wird unter anderem die erste Charakterzeichnung von René Goscinny und Albert Uderzo. Wascha Wascha in Mantes-la-Jolie, beim Teutates!


Foto : Bulles-de-Mantes

"Cadavre Esquisses" mit Albert Uderzo

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"Cadavre Esquis" (dt. Vorzügliche Leiche), kennen Sie das? Es handelt sich dabei um ein Spiel, das von den französischen Surrealisten erfunden wurde. Auf einem gefaltetem Papier wird ein Satz jeweils von mehreren Personen fortgeschrieben, ohne dass die Mitspieler von den vorherigen Satzteilen Kenntnis zu haben. Das Spiel gibt es auch in grafischer Form: "Cadavre Esquisses", das bedeutet deutsch sinngemäß Gezeichnete Leiche ("Esquisse" bedeutet im französischen "Skizze", "skizzenhaft").

In einer Fernsehsendung namens "Tac au Tac" (dt: Du tac au tac = Aufs Stichwort) traf sich im Jahr 1972 ein ausgesuchtes Team, um sich diesem Spiel zu widmen: Claire Bretécher, Jean-Claude Fournier, André Franquin und kein geringerer als Albert Uderzo! Albert gab drei Obelixe vor, seine Spielkameraden fügten beliebige graphische Elemente hinzu, die Obelix in missliche Lagen versetzte. Anschließend war es an Albert Uderzo, unseren Freund blitzschnell zeichnerisch zu befreien!

Diese Aufgabe löste er mit Bravour, indem er seinen Lieblings-Hinkelsteinlieferanten durch einen Geistesblitz rettete: aufgrund von zu vielen verschlungenen Wildschweinen hat Obelix einen merkwürdigen Traum, in dem er gleich dreimal auftaucht. Zu sehen hier.

Wir bedanken uns bei Jean-Yves Ferri, der auf dieses comic-historische Schmuckstück stieß, als er gerade nicht mit den Arbeiten für das nächste Asterix-Album beschäftigt war. Er hatte die gute Idee hatte, uns diesen historischen Mitschnitt zu übermitteln. Ein schönes Seherlebnis!

Montag, November 21 2011

Asterix auf Europa-Tournee

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Jetzt ist es offiziell: bald kommen Asterix und seine Freunde auch zu Ihnen! Das amerikanischen Unternehmen SEE Touring Attractions, Produzent von mobilen Vergnügungsparks kündigte auf der Internationalen Frankfurter Buchmesse ein spektakuläres neues Projekt an: Die Asterix-Tour, die in der zweiten Jahreshälfte 2012 startet, wird in den großen Städten Deutschlands, Frankreichs, Spaniens, Belgiens, den Niederlanden und in Großbritannien gastieren; um so alle Metropolen in Wallung zu bringen, - wie man es von Asterix, Obelix und ihren Freunden erwartet, wenn sie über etwas herfallen.

Für Enthusiasten ist die Asterix Tour ein Pflichttermin. Die Besucher können vollständig in die Welt ihrer Helden eintauchen. Dank der innovativen Technik können Sie die größten Momente der Alben interaktiv erleben, ganz wie die unbeugsamen Gallier.

Besuchen Sie die Pyramiden (inklusive eines Treffens mit Kleopatra), erklimmen Sie die Alpen auf der Suche nach dem Edelweiß, versetzen Sie die Piraten in Angst und Schrecken (Rettungsleinen nicht vergessen!), treffen Sie Asterix und Obelix im Dorf, werfen Sie einen Blick auf die römischen Legionen, und reisen Sie an Bord des fliegenden Teppichs von Erindjah mit vierdimensionaler mind-blowing Technik durch die antike Welt... Lange Rede kurzer Sinn: die Asterix-Tour lässt jedes Fan-Herz höher schlagen!

 

Die Asterix-Tour ist eine Attraktion für die ganze Familie mit Spielen, Filmvorführungen und einem Museum, das ganz der Welt von Asterix gewidmet ist. Im Shop-Bereich werden die besten Asterix-Produkte und Neuigkeiten der Asterix-Tour erhältlich sein. Jetzt heißt es abwarten: Der Start der Asterix-Tour ist für den nächsten Herbst in Frankfurt vorgesehen!

 

Glücklicherweise haben unsere Druiden einen geheimen Trank gebraut, der Ihnen die Wartezeit verkürzt: eine Video-Präsentation der Asterix-Tour hält Sie regelmäßig über die Umsetzung der neuen Attraktion auf dem Laufenden. Und natürlich informieren wir Sie in den kommenden Wochen auch an dieser Stelle über alle Neuigkeiten zur Asterix-Tour. Als nächsten Schritt werden wir die Orte festlegen, die Asterix und seine Freunde ab dem kommenden Jahr besuchen werden!

Asterix Tour - Webseite

• SEE Touring Attraktionen - offizielle Webseite

Mittwoch, November 16 2011

Asterix als Haftnotiz!

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Es war hart, sehr hart, in diesem Sommer in den Bürotürmen von La Défense (Anm. Stadtteil von Paris) zu bleiben, während die Kollegen die Strände bevölkerten, um ein ausgiebiges Sonnenbad zu genießen. Einige der Arbeitnehmer taten sich zusammen und fanden schnell eine Möglichkeit, sich den Sommer im Büro zu verschönern: den Post-It-Krieg!

Ein riesengroßes Fresko von Asterix und Obelix konnte einen eindrucksvollen Erfolg verbuchen. Die aus über 10 000 Haftnotizen bestehenden großen Figuren sollten wohl den lieben alten Julius in Rom nervös machen!


Freitag, November 11 2011

Danke Asterix!

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350 Millionen Exemplare! Diese Anzahl von Asterix-Alben ist seit dem Erscheinen der Erstausgabe weltweit verkauft worden. Tausende davon alleine vom ersten, 1961 erschienen Album Asterix der Gallier!

350 Millionen Exemplare entsprechen ungefähr 766 Mal der Höhe des Eiffelturms oder, wenn man eine Rückenstärke von 7 Millimeter pro Album zugrunde legt, einer Strecke von fast zwei Mal rund um die Erde! Aber die Menge von 350 Millionen verkaufter Alben ist vor allem ein tolles Denkmal für die beiden Künstler, denen Asterix seine Existenz verdankt.

Die Feierlichkeiten zu diesem Anlass wurden am 26. September 2011 in den Räumen von Hachette Livre im 15. Pariser Bezirk begangen. Organisiert von Arnaud Nourry, Generaldirektor Hachette Livre und Isabelle Magnac, Geschäftsführerin von Editions Albert René. Eine tolle Gelegenheit für Albert Uderzo und Anne Goscinny, Tochter des großen René, mit viel Emotion, an das große Lebenswerk der beiden Väter von Asterix zu erinnern.

Mit Tränen in den Augen, erinnerten die beiden an die schönen, aber auch an die tragischen Momente der Geschichte von Asterix. Einen besonderen Platz nahm dabei der plötzliche Tod von René Goscinny am 5. November 1977 ein. Aber auch die die Momente intensiven Glücks, zum Beispiel wenn Anne die Lachausbrüche ihres jüngsten Sohnes bei der Lektüre eines Asterix-Albums vor sich sieht.
Es gibt keinen Zweifel, dass diese 350 Millionen verkaufte Alben ebenso für eine glorreiche Vergangenheit stehen, aber auch eine lange und erfolgreiche Zukunft für den beliebtesten Helden Frankreichs versprechen.

Für vier treue Fans war die Veranstaltung mit Albert Uderzo und Anne Goscinny ein unvergessliches Erlebnis. Die vier Sieger eines Gewinnspiels bekamen die Gelegenheit zu einem persönlichen Treffen mit den beiden. Für sie hätte der Tag nicht besser beginnen können. Am Nachmittag, diskutieren die vier mit Albert Uderzo in den Räumen von Les Editions Albert René. Während Albert Uderzo ihre Alben signierte, platzte die Wahrheit aus Ihnen heraus: "Was für uns Leser viel mehr zählt als alle Rekorde und Verkaufszahlen, ist, dass uns Asterix in eine Welt eintauchen lässt, die unsere Fantasie beflügelt!"

Fotos : Philippe Cauvin

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